Auch wenn sie bisher nur auf dem Papier existiert, hat die 17 Meter hohe Holzhexe Walpurga schon viel Aufmerksamkeit erregt. Jetzt haben sich auch die Unesco-Welterbe-Wächter von Icomos erstmalig zu dem Konzept zur Umgestaltung des Kurmittelhauses, des Kurhauses und des Kurparks geäußert. Die Denkmalschutzorganisation könne sich nur auf Presseveröffentlichungen berufen, heißt es in einem Schreiben. Das Projekt sei Icomos bisher nicht offiziell vorgestellt worden.  Den Berichten nach handele es sich bei dem Konzept „offenbar um eine Art Freizeitpark zur Nutzung des ehemaligen Kurhauses und seiner Umgebung.“ Bei der jüngsten Ortsratssitzung im Kurort wurde angesprochen, dass sich der angedachte Standort des neuen Wahrzeichens, der Kranicher Teich, mitten im Unseco-Welterbe befindet. Dazu wollte sich Icomos noch nicht weiter äußern: Eine Bewertung hinsichtlich irgendwelcher Auswirkungen auf das Weltkulturerbe könne bislang nicht vorgenommen werden.   „Besonders ins Auge fallend und diskussionswürdig“ erscheine jedoch die 17 Meter hohe „Reklamefigur einer Brockenhexe“ mit der integrierten Funktion einer Aussichtsplattform. 

Mehr dazu »