Jägermeister hebt Notzeit für das Wild auf

 Nach dem Wetterumschwung in den vergangenen Tagen hat sich die Situation für das Wild in den Revieren des Harzes grundlegend entspannt. Die Tiere haben auch in den Höhenlagen wieder ausreichend Gelegenheit Äsung zu finden. Der Kreisjägermeister hebt daher die Notzeit zum Montag für alle Reviere wieder auf.
Dies teilt der Landkreis Goslar mit. Die Notzeit war in der dritten Januarwoche für Höhenlagen über 400 Meter ausgerufen worden. Seither sind alle Revierinhaber verpflichtet, das Wild ausreichend zu füttern. Zugleich wurde die Jagd eingestellt, damit das Wild zur Ruhe kommen kann und nicht unnötig Energie verbraucht.
Weil in der Zeit von Februar bis Ende April in Niedersachsen für alle Hochwildarten ohnehin Jagdruhe herrsche und die Revierinhaber bei Bedarf weiterhin füttern dürften, könne die Notzeit aufgehoben werden, erklärt der Landkreis. Der Kreisjägermeister weise aber darauf hin, dass das Füttern ausschließlich den Revierinhabern vorbehalten ist.
Wintersportler und Wanderer sollten Loipen und Wege auch weiterhin nicht verlassen, um das Wild möglichst wenig zu stören.