Steht die häusliche Pflege vor einer Revolution? Forscher der TU Clausthal entwickeln derzeit ein Augmented-Reality-Gerät: Die sogenannte Pflegebrille soll sich bis 2020 als Hilfsmittel in der ambulanten Pflege und der Intensivpflege etablieren. An der Uni Clausthal ist Professor Michael Prilla der Mann für die neue Technik – der Informatiker und sein Team aus dem Bereich „Human-Centered Information Systems“ sehen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Spannend: Die TU-Forscher wollen die Brille in der Intensivpflege einsetzen. In der häuslichen Intensivpflege könnten Experten mit Angehörigen kommunizieren, indem sie am Bildschirm die Pflegehandlungen aus Sicht des Handelnden mitverfolgen und assistierend Anweisungen geben. Auch könnte die Brille die Einstellungen auf medizinischen Geräten mit den vom Arzt auf den Patienten abgestimmten Vorgaben abgleichen. (Foto: Bertram)

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