Ein Land feiert sich

Musik und Tanz, Tradition und moderne Vielfalt: Beim 21. Sachsen-Anhalt-Tag in Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) hat das Land drei Tage lang seine Facetten präsentiert. Bis zu 160.000 Menschen hätten das Landesfest besucht, sagte Oberbürgermeisterin Jutta Fischer. «Es war ein durchweg gelungenes Fest und prägt die Stadt nachhaltig.» Als Höhepunkt gestalteten am Sonntag rund 4000 Menschen aus allen Landesteilen einen rund drei Kilometer langen Festumzug durch die Lutherstadt.
Im kommenden Jahr wird es erstmals keinen Sachsen-Anhalt-Tag geben, weil die Hansestadt Tangermünde wegen des Kostenrisikos als Veranstalter abgesprungen war. Fischer wollte das nicht kommentieren: «Das muss jeder Stadtrat selbst entscheiden.» Was das Landesfest finanziell für ihre Stadt bedeute, müsse noch ausgerechnet werden. Der Ausrichter des Landesfestes 2019 steht noch nicht fest, im Gespräch dafür ist Quedlinburg im Harz.