Ob Vienenburg, Goslar oder Seesen: Das Bild auf den Bahnhöfen gleicht sich stets. Jugendliche beziehen geordnet, aber rasch ihre Abteile. Eltern reichen Koffer durch die Fenster, bevor sie ihrem Nachwuchs nachwinken. Der Sonderzug hält jeweils nur wenige Minuten, bevor er am Mittwochabend rund 800 Teilnehmer in ihr mit Spannung erwartetes Konfirmanden-Ferien-Seminar (KFS) nach Südtirol bringt. Was bis dato tausende Konfirmanden in der Braunschweigischen Landeskirche erlebt haben, hatte vor 50 Jahren seinen Ursprung in Immenrode und Weddingen genommen. Der dortige Pastor Martin Quandt hatte sich mit seinem Amtsbruder Hans-Jörn Hasse, damals Salzgitter-Lebenstedt, ab 1974 in Goslar an St. Stephani, zu neuen Wegen beim Konfirmanden-Unterricht aufgemacht. Die GZ befasst sich in ihrer Mittwoch-Ausgabe auf einer Doppelseite mit dem KFS, seiner Historie und seiner bis heute anhaltenden Faszination. (Foto: Privat)