Goslars Genossen verschmelzen

Die Entscheidung im Lindenhof wurde flott gefällt. Nach 24 Minuten war die gemeinsame Sitzung der SPD-Ortsvereine Goslar und Vienenburg vorbei.
Die anwesenden Mitglieder votierten einstimmig für die Fusion der SPD-Ortsvereine Goslar und Vienenburg. Zudem wurde der Stadtverband der Sozialdemokraten aufgelöst. Anschließend feierten die Sozialdemokraten ihre Verschmelzung, die ohne Wortmeldung ziemlich geräuschlos ablief, weiteren Klärungsbedarf hatte keiner der Anwesenden.
Goslars SPD-Chef Jens Kloppenburg hatte schon auf der Jahreshauptversammlung seines Ortsverbandes im März angekündigt, auch für den Vorsitz der vergrößerten Abteilung bereitzustehen, wobei er mit Blick in die Zukunft keine „Monokultur“ auf dem Goslarer Genossen-Chefsessel anzüchten möchte. Bei den fusionswilligen Genossen regte sich dagegen kein Widerstand, zu Kloppenburgs Vertreterinnen wurden Annett Eine und Lisa Lindner ernannt. „Vorwärts und nicht verzagen“, so müsse das gemeinsame Motto der Genossen von Harly und Gose lauten, forderte Kloppenburg während der Fusionssitzung.