Nach Unfall: A2 bis morgen voll gesperrt

Nach dem schweren Verkehrsunfall, der gestern auf der A2 in Höhe Parkplatz Röhrse bei Braunschweig ein Todesopfer forderte, ist die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin weiter voll gesperrt. Die Sperrung wird aller Voraussicht nach bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch anhalten, dem Verkehr in der Region Braunschweig dürften angesichts der Umleitungen erhebliche Behinderungen und Staus drohen. Das Gebiet sollte weiträumig umfahren werden.
Im Führerhaus verbrannt
Zu dem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lastwagen war es am späten Montagnachmittag gekommen (die GZ berichtete). Ein 28-jähriger Lkw-Fahrer musste sein Fahrzeug am Stauende bis zum Stillstand abbremsen. Das folgende Gespann aus Litauen hielt ebenfalls rechtzeitig an. Der dahinter fahrende 26-jährige Mann mit seinem Sattelzug bemerkte dies allerdings zu spät. Er fuhr nahezu ungebremst auf. Die Zugmaschine geriet sofort in Brand. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der mittlere Wagen auf den vor ihm stehenden Auflieger geschoben. Der 30-jährige ukrainische Fahrer und der 39-jährige Beifahrer aus dem mittleren Lkw wurden verletzt in das Krankenhaus Peine gebracht. Der Unfallverursacher verbrannte in seinem Führerhaus.
Fahrbahndecke beschädigt
Bei dem Unfall ist auch die Fahrbahndecke in Mitleidenschaft gezogen. Zirka 500 m² Asphalt müssen abgefräst und durch einen neuen Belag ersetzt werden. Dies führt dazu, dass die Vollsperrung voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden des 21. Juni andauern wird. Der Gesamtschaden des Unfalles liegt bei ungefähr 500.000 Euro.