Eigentlich wollte die Stadtverwaltung ihre Vorschläge zur Konsolidierung in der Sitzung des Personal- und Finanzausschusses vorstellen. Der stellvertretende Vorsitzende des Haus- und Grundbesitzervereins, Karl-Herbert Düker, der als CDU-Mitglied im Rat sitzt, hatte von diesen Plänen eigenen Aussagen zufolge aber bereits vorher Kenntnis und informierte die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung ausführlich. 670.000 Euro muss die Stadt jährlich einsparen, um vom Land einen Zuschuss von 1,3 Millionen Euro zu bekommen, um handlungsfähig zu bleiben und keine weiteren Schulden mehr anzuhäufen. Damit dieses Ziel der Entwicklungspartnerschaft mit dem Land erreicht wird, plant die Stadt laut Düker, kräftig an der Steuerschraube zu drehen. Unter anderem sollen die Grundsteuer B auf 500 Prozent und die Gewerbesteuer auf 420 Prozent erhöht werden. Diese beiden Positionen allein sollen schon mehr als 450.000 Euro bringen.
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