Cutec-Mitarbeiter sauer auf TU

Das zweite Mal in Folge haben Beschäftigte der ehemaligen Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH (Cutec) Gehaltsabrechnungen mit vorläufigen Abschlägen von 30 bis 40 Prozent erhalten. Das hat wie berichtet die TU Clausthal als neue Arbeitgeberin veranlasst, während sie die tarifliche Eingruppierung der Cutec-Mitarbeiter überprüft. Betroffene werfen der Uni Rechts- und der niedersächsischen Wissenschaftsministerin Wortbruch vor.
Seit August ist die einst landeseigene und zuletzt in wirtschaftliche Schieflage geratene GmbH eines von jetzt vier eigenständigen Forschungszentren der TU Clausthal. Nach einer Reihe von Arbeitsgerichtsprozessen und anderen Zersetzungserscheinungen unter der Geschäftsführung von Prof. Martin Faulstich könnte es womöglich zu einer neuen Klagewelle kommen. „Es ist ein sensibles Thema“, sagte diese Woche Personalratsvorsitzender Uwe Hanke auf Nachfrage der GZ. Die Arbeitnehmervertretung der TU sei im Vorfeld über die Vorgehensweise in Kenntnis gesetzt worden, werde sich dazu aber nicht im Detail äußern. Nur soviel: „Wir sind im Gespräch, und das Thema ist noch nicht abschließend behandelt.“

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