Polizeieinsatz: Mieter ließ seit 2016 pausenlos das Wasser in seiner Wohnung laufen

Wegen eines möglichen Wasserschadens in einem Mehrfamilienhaus in der Albert-Schweitzer-Strasse informierte die Wohnungsverwaltung auch die Polizei. Der polizeibekannte 31-jährige Bewohner weigerte sich jedoch zu öffnen. Als ein Schlüsseldienst die Tür geöffnet hatte, griff der Mann die Beamten an  und verletzte drei von ihnen, bevor er überwältigt werden konnte. Nach ärztlicher Begutachtung kam er in eine  psychiatrische Klinik. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hat der 31-Jährige über den Zeitraum eines Jahres das Wasser im Waschbecken, der Badewanne und der Toilette pausenlos laufen lassen. Dabei sollen ca. 7 Millionen Liter Wasser verbraucht worden sein. Die Einsatzkräfte stellten in der Wohnung fest, dass die Abflüsse durch den 31 Jährigen manipuliert wurden, so dass in der Folge immense Folgeschäden für das Gebäude entstanden wären.
Ergänzung: Der Polizei liegen derzeit keine konkreten Angaben hinsichtlich des entstandenen Sachschadens vor. Die Polizei wurde durch den Hausmeister des Objektes hinzugezogen, da die Hausverwaltung vom Wasserversorger eine Nachzahlungsforderung in Höhe von 10.000 Euro erhalten hatte. Im Rahmen der Überprüfungen im Objekt machte dann ein anderer Mieter den Hausmeister darauf aufmerksam, dass Wasser aus seiner Decke tropfen würde. Hierbei handelte es sich um die Wohnung die sich unter der Wohnung des 31 Jährigen befindet. Ein Mitarbeiter des Wasserversorgers war nicht am Einsatzort, der Wasserversorger war zuvor auch nicht alarmiert worden.