Sex-Skandal zieht immer größere Kreise

Der Sex-Skandal um den Hollywood-Mogul Harvey Weinstein nimmt immer größere Ausmaße an. Die Polizeibehörden in New York und London kündigten am Donnerstag (Ortszeit) an, Ermittlungen aufnehmen zu wollen. Die Oscar-Akademie will am Samstag über einen Ausschluss des Produzenten beraten. Unterdessen melden sich immer neue Schauspielerinnen mit Vorwürfen gegen Weinstein. Als sie 17 war habe sie der Produzent im Bademantel in einem Hotelzimmer empfangen und ihr Alkohol angeboten, schrieb die Schauspielerin Kate Beckinsale auf Instagram. Ihre Kollegin Cara Delevingne berichtete, Weinstein habe sie in einem Hotelzimmer aufgefordert, eine andere Frau zu küssen und dann selbst versucht, sie zu küssen. Auch das zum Onlineriesen Amazon gehörende Filmstudio gerät in den Strudel um Harvey Weinstein. 
Das Studio suspendierte am Donnerstagabend (Ortszeit) seinen Chef Roy Price. Zuvor hatte die US-Schauspielerin Rose McGowan (44, «Death Proof - Todsicher») Amazon-Chef Jeff Bezos auf Twitter öffentlich angegriffen: Sie habe Price «wieder und wieder» gesagt, dass «HW» sie vergewaltigt habe, ohne dass dieser reagiert habe.

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