Am Freitag wird Hildegard Reinecke aus Mechtshausen als Gast des Harzklub-Zweigvereins Neuekrug-Hahausen im Hahäuser Schützenhaus über Wilhelm Busch sprechen. In ihrem Vortrag „Über Bekanntes und Unbekanntes“ beleuchtet sie die Person und das Leben des beliebten Dichters und Zeichners, der ja bekanntlich einen Teil seines Lebens im Mechtshäuser Pfarrhaus verbrachte und im Ort auch begraben liegt. Heute informiert dort ein Museum über seinen berühmten ehemaligen Bewohner. 
Wer an Busch denkt, dem fällt zunächst meist „Max und Moritz“ ein: Hintersinnige Dorfstreiche für Kinder und Erwachsene. Es hat sich längst herumgesprochen, dass Busch besonders mit gekonnten Fersen und leicht gezeichneten Szenen auch Phasen seines eigenen Lebens wiedergegeben hat - genauso wie mit anderen unterhaltsamen Geschichten. Wer jedoch einen stets lustigen oder schelmischen Comiczeichner hinter Text und Bild vermutet, der wird vermutlich irren. Hildegard Reinecke wird den Zuschauern mehr zur Person Wilhelm Buschs sagen. Sie zeigt ein Leben auf, das nicht immer geradlinig und konsequent verlief, letztlich aber doch mit bekannt großem künstlerischem Erfolg endete, das immer wieder Bezüge zur ländlichen Heimat hatte, die sich in vielen Geschichten wiederfinden. Beginn ist um 19 Uhr im Hahäuser Schützenhaus. Der Eintritt beträgt 2 Euro.