Weitere Giftfässer auf Morgenstern

Die Giftfässer (Foto: Landkreis), die bei der Sanierung der ehemaligen Hausmülldeponie Morgenstern bei Liebenburg Ende Juni aufgetaucht waren, sind kein Einzelfund. Bei Erkundungen stießen Experten auf 18 weitere Fässer, die aus der Chemiealtlast des ehemaligen Nachbarbetriebes „Florentz“ stammen. Die Fässer wurden geborgen, in verschlossenen Containern zwischengelagert und werden nun fachgerecht entsorgt, teilt der Landkreis Goslar mit. Die Entsorgung kostet rund 20 000 Euro. Derweil geht die Suche nach Giftfässern weiter.  Die Untersuchungen haben gezeigt, dass weitere Behälter auf dem Deponiegelände liegen. Eine Machbarkeitsstudie soll Kosten und Nutzen weiterer Erkundungen und Bergungen aufzeigen und eine Antwort darauf geben, ob alle Fässer aus dem Erdreich geholt werden müssen oder ob es im Rahmen der Sanierung andere Lösungen gibt. 
Der Landkreis Goslar informiert am Montag, 23. Oktober, von 18 Uhr an im Kreishaus über die Funde und das weitere Vorgehen auf der Deponie und der Altlast „Florentz“.  Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht, hatte der Landkreis beim Fund der ersten Fässer im Juni erklärt.