Frühestens im Jahr 2024 ist für Liebenburg ein Haushalt denkbar, der ohne die Aufnahme neuer Schulden auskommt. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Entwicklung und Finanzen deutlich. Für das kommende Jahr zeichnet sich derzeit eine Neuverschuldung in Höhe von 526.000 Euro ab – und auch der Ausblick auf die Finanzplanungsjahre bis 2021 zeigt eine weitere Neuverschuldung.

Zudem verbleiben Ende 2018 noch abzudeckende Fehlbeträge von 1,5 Millionen Euro aus den Vorjahren. „Die Haushaltslage ist weiter angespannt“, so das Fazit von Kämmerer Lutz Krusekopf. Die Gefahr einer drohenden Überschuldung ist aus seiner Sicht allerdings nicht erkennbar. „Eine Überschuldung würde vorliegen, wenn Schulden und Rückstellungen das Vermögen übersteigen.“