„Staub, alte Akten, schlechte Luft, Kellergewölbe, so stellte ich mir ein städtisches Archiv vor, diese Meinung habe ich kräftig revidieren müssen.“ Mit diesen Worten dankte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Volker Taube dem ehrenamtlichen Stadtarchivar Helge Frank zum Schluss des jüngsten SPD-Seniorenfrühstücks für seinen Vortrag. Was „trocken“ begann, entwickelte sich zu einem spannenden Vortrag über die Hintergründe, warum eine Stadt ein Archiv vorhalten muss, weil gesetzlich vorgeschrieben, und was alles darin aufgehoben wird. Einige wenige Insider und seltene Besucher nutzen die Erfahrung und das Wissen von Helge Frank. Dafür kommen von außen, aus Wissenschaft und Öffentlichkeit jenseits der Harzgrenzen, bis zu 300 Anfragen im Jahr, ein Volumen, das für einen „Einzelkämpfer“ kaum noch zu bewältigen ist.