Mit dem Internationalen Frauentag, der am 8.März im Kalender steht, können viele Frauen auf dem Land wohl nichts anfangen. Dennoch haben sich speziell die Landfrauen ganz unabhängig von diesem Tag, der einst als Aktionstag für das Frauenwahlrecht von Textilarbeiterinnen in den USA begründet und später von den Vereinten Nationen als weltweiter Tag für Frauenrechte und Weltfrieden ausgerufen wurde, seit 1948 im Landfrauen-Verein für ihre Interessen eingesetzt.


Renate Geldmacher-Ternedde ist seit elf Jahren Vorsitzende des Landfrauen-Vereins in Lutter. Die 66-Jährige ist in Nauen aufgewachsen und hat sämtliche Entwicklungen und den Strukturwandel auf dem Land selbst erlebt. „Natürlich kenne ich die Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg nur aus Erzählungen, aber gegründet worden ist der Landfrauenverein damals aus der Not heraus, die mit der Nachkriegszeit verbunden war“, berichtet sie. Vorläufer des heutigen Vereins waren landwirtschaftliche Hausfrauenvereine, die Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und während des Nationalsozialismus‘ verboten wurden. „Früher gab es auf den Dörfern, auch hier in Nauen, viele kleine Bauernhöfe.


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