Lutter. Es klingt wie eine Posse: Da beschwert sich Lutters Bürgermeister Bodo Mahns bei der Post darüber, dass die Briefzustellung in der Samtgemeinde nicht zuverlässig funktioniert. Als er nach einem Vierteljahr noch immer keine Antwort hat, fragt er nach und erfährt: Seine Briefe sind bei der Post nicht angekommen.


Einen besseren Beleg dafür, dass es sich bei den in Lutter festgestellten Problemen nicht um einen Einzelfall handelt, hätte das Unternehmen kaum liefern können. Von grundsätzlichen Schwierigkeiten aber mag die Deutsche Post AG nicht sprechen. Stattdessen legt sie dar, welche ganz besonderen Umstände in Lutter zu den beobachteten Störungen in der Zustellung geführt haben. Die „unkalkulierbar hohe Anzahl an Personalausfällen im September und Oktober“ habe dazu geführt, dass die Stellenleitung vor Ort „trotz aller getroffenen organisatorischen Maßnahmen“ Zustellbezirke nicht besetzten konnte. Betroffen gewesen seien nur „einzelne“ Bezirke, und auch „nicht an jedem Werktag“.


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