Die Schafherde, die schon in der Nacht auf Dienstag von ihrer Weide im Naturschutzgebiet Appelhorn bei Ostlutter ausgebüxt war, ist in der Nacht zu Mittwoch schon wieder entkommen. Das berichtet die Langelsheimer Polizei. Zwar verhedderten sich auch dieses Mal Schafe im Zaun, zu Tode kam aber keines.


Genaue Angaben zum Grund für den erneuten Ausbruch der rund 800 Tiere konnte die Polizei am Morgen noch nicht machen. Wie Otto Brodthage, Polizeikommissar, jetzt mitteilt, seien aber schon nach dem Vorfall am Dienstag verletzte Schafe in der Herde gewesen. „Wir haben deswegen den Luchs-Beauftragten des Nationalparks, Ole Anders, und einen Experten der Landesjägerschaft hinzugezogen, die abklären sollen, ob ein Luchs, ein Wolf oder vielleicht wilde Hunde verantwortlich sind“, sagt Brodthage. DNA an den Verletzungen könne Klarheit darüber schaffen.


Mehr dazu »