Die Kinder stehen im Fokus des Jahresberichts für das Frauenhaus Goslar, den Astrid Nickoll, Leiterin der Einrichtung, diese Woche zusammen mit Geschäftsführerin Tjorven Maack vorstellte. Kinder im Frauenhaus sind nichts Neues, wohl aber die Bedeutung, die ihnen eingeräumt wird: „Die Sicherung des Kindeswohls ist ein konzeptioneller Schwerpunkt der Arbeit des Frauenhauses“, schreibt Nickoll in ihrer Bilanz.

Auch, wenn Nickoll und ihre Mitstreiter mit der Situation in Goslar zufrieden und dem Landkreis dankbar für die stetige Finanzierung sind („wir sind für den Landkreis ganz gut aufgestellt, das passt“), gibt es Dinge, bei denen es hakt. Vor allem bei Kindergartenplätzen werde es schwierig: Kurzfristige Aufnahmen ohne lange Anmeldefristen scheinen unmöglich. Konkreter Wunsch von Astrid Nickoll: „Ich hätte gerne einen flexiblen Notplatz für Frauenhaus-Kinder in ein oder zwei Goslarer Einrichtungen“.


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