Hat die Klosterkammer Hannover kein glückliches Händchen bei der Personalauswahl für ihren Hotel- und Gastronomiedienstleister Cellerar in Wöltingerode? Nach der fristlosen Kündigung von Kai Schürholt samt Strafanzeige wegen Veruntreuung scheint es in der Cellerar-GmbH zu rumoren. Die Klosterkammer als Gesellschafter sieht indes keine Anhaltspunkte dafür. Seit Schürholts Rauswurf Ende Juni hätten rund zehn Mitarbeiter aus Küche, Hotel und der zur Kloster-GmbH Brennen und Brauen gehörenden Brauerei in Altenau das Haus verlassen. Manche seien entlassen worden, manche ihrer Entlassung zuvorgekommen, andere wegen des Betriebsklimas gegangen, heißt es in einem anonymen Schreiben an die GZ.  Thomas Bürvenich, Cellerar-Betriebsrat, bestätigt, dass Mobbingvorwürfe von Mitarbeitern vorlägen. Er wolle den Hinweisen nachgehen, ein Ergebnis gebe es noch nicht. Bürvenich relativiert die Vorwürfe. Er sagt, der neue Geschäftsführer mache einiges anders. „Es gibt manche, die damit nicht klar kommen. Es gibt Kollegen, die reagieren sehr empfindlich“, sagt der Betriebsrat weiter. 


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