Sachsen-Anhalt hat bisher bereits gut 340.000 Euro Soforthilfen gegen Unwetterschäden ausgezahlt. Knapp die Hälfte der Summe ging an Haushalte aus dem Harz, wie das Innenministerium auf Anfrage mitteilte. Dort hatten tagelange Regenfälle im Juli überraschend auch kleinere Bäche anschwellen lassen und für Überschwemmungen gesorgt. Gut 140.000 Euro Unterstützung bekamen Haushalte im Saalekreis. Hier half das Land, nachdem Starkregen im Mai zahlreiche Schlammlawinen von den Feldern gespült hatte. 
Betroffene, die bei den Ereignissen Schäden von mehr als 5000 Euro erlitten hatten, konnten bis 31. Oktober Anträge auf Soforthilfen stellen. Pro Person gab es 250 Euro. Noch seien nicht alle Anträge abgearbeitet, teilte das Innenministerium mit.