Wenn es um ihre Begegnungsstätte geht, lassen sich die Okeraner nicht lumpen. 25 Jahre ist der Bürgertreff nun alt und hat schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich. 2010 stand er schon einmal fast vor der Schließung oder gar dem Abriss. Heute ist die Begegnungsstätte ein gefragtes Veranstaltungshaus: So etwas schafft Verbundenheit im Stadtteil.
So ziemlich alles, was die Okeraner Vereinslandschaft zu bieten hatte beteiligte sich am Geburtstagsprogramm: Die Spielmannszüge musizierten, bis die Trompeten glühten, Kinder konnten basteln und tüfteln. Für größere Gäste gab es Kunsthandwerk, einen Bücherbasar zum Stöbern, einen Film über die Geschichte Okers und einen Raum mit Zeitungsberichten rund um die Begegnungsstätte. Nach der Begrüßung mit Sektempfang eröffnete Ulrich Hampe, Vorsitzender des Stadteilvereins Oker, der die Stätte verwaltet, die Feier. Als der Schuldenberg der Stadt immer größer wurde, hätten sie um den Erhalt des Bürgertreffs gekämpft, sagte Hampe. Seit rund sieben Jahren lenke der Verein die Geschicke der Bürgerbegegnungsstätte nun selbst und habe seitdem rund 36.000 Euro aus der Vereinskasse in das Gebäude gesteckt.


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