Das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Daher haben sich Einsatzkräfte, die beim letzten großen Flutereignis Ende Juli 2017 gefordert waren, unter Leitung der Stadtverwaltung zusammengesetzt und die Ereignisse nochmals beleuchtet. Dabei wurde aufgezeigt, was gut gelaufen war und was sich auf der anderen Seite verbessern lässt.
So erklärten es Bürgermeisterin Britta Schweigel und Rathaus-Mitarbeiter Sven Küster im Nachgang gegenüber der GZ. Gegenseitig habe man eine hohe Professionalität der unterschiedlichen Einsatzkräfte im Oberharz festgestellt, berichteten beide.  In nächster Zeit würden Verwaltungsmitarbeiter neuralgische Punkte im Stadtgebiet in Augenschein nehmen, um auszuloten, wo präventiv gehandelt werden sollte. Es gebe aber auch vieles, was die Bevölkerung selbst machen könne, erklärten Schweigel und Küster im Rathaus. Als Beispiel dafür nannten sie den alten „Eschenbacher Flutgraben“. Dieser sei nahezu immer trocken, bei starken Regenfällen diene er aber der Wasserführung. „Wenn der Graben mit Grünschnitt verschlossen wird, kann er diese Funktion nicht mehr erfüllen. Gleiches gilt auch für den Bremerhöher Wasserlauf oder andere Gräben.“


Mehr dazu »