„Angeklagter, Ihnen wird zur Last gelegt, Sie hätten an dem Mast gesägt“ – das berühmte Otto-Waalkes-Gedicht hält zumindest teilweise in Goslar Einzug: In der Heinrich-Pieper-Straße, direkt vor der Nase der kaiserstädtischen Polizei, wird ein Mast zersägt.

Doch anders als im ostfriesischen Gerichtssaal geht hier alles ordnungsgemäß vonstatten, wie auch die Ordnungshüter offiziell auf ihrer Facebookseite leicht wehmütig bestätigen: Lange Jahre sei er ein von Weitem sichtbarer Wegbleiter gewesen, jetzt müsse der alte Funkmast auf dem Gebäude der Polizeiinspektion dem Fortschritt der Technik weichen. Der Turm sei in die Jahre gekommen, und werde aufgrund der Umstellung auf Digitalfunk nicht mehr benötigt. Der 28 Meter hohe Mast gehöre damit nicht nur sprichwörtlich zum alten Eisen, heißt es weiter. Zum Abschied also noch mal Otto Waalkes: „Da wird das nich‘ mit Knast belegt, statt dessen wird der Mast zersägt.“



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