Fünf Minuten nach dem geplanten Beginn schon wieder vorbei war am Dienstag der Gerichtstermin einer heranwachsenden Seesenerin. Die junge Frau, die zum Zeitpunkt der Tat in Langelsheim gewohnt hatte, war angeklagt, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben. Vor Gericht tauchte sie gar nicht erst auf und versäumte damit den Hauptverhandlungstermin bereits zum zweiten Mal.
Die Angeklagte hat Glück: Das Gericht entschied, weiter nach ihrem Aufenthaltsort zu suchen und zunächst die Gründe dafür herauszufinden, warum sie bereits zweimal fern blieb. Die Folgen, wie die Direktorin des Amtsgerichts Seesen, Katharina Studenroth, erklärt, hätten auch anders aussehen können, und solch ein Verhalten kann auch teuer werden.


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