An ihnen zeigt sich der Glanz früherer Tage, als noch prächtig und repräsentativ gebaut wurde: Im Harz gibt es viele Beispiele für eine einst glanzvolle Bauweise von Hotels, Sanatorien, Fabriken oder Villen. Nun startet die dritte und letzte Folge von „Vergessen im Harz“, einer Filmreihe, die verfallenen Prachtbauten ein Denkmal setzt.
Im dritten und letzten Teil von „Vergessen im Harz“ führen Zeitzeugen unter anderem durch den Fliegerhorst in Goslar und durch zwei Hotels in Altenau – es sind drei Beispiele aus dem Westharz.
Stets erzählt das Filmteam Geschichten. Zeitzeugen erzählen von den Erbauern, den Bewohnern und vom früheren Leben in den Gebäuden. In manchen leer stehenden Villen und Fabrikhallen sieht es aus, als seien die Menschen erst vor kurzer Zeit verschwunden. Es finden sich Kleider, Bücher, Akten, Möbel aus längst vergangenen Tagen.
Premiere in Ballenstedt
Für die Filmpremiere des dritten Teils am Freitag, 25. Mai, hat sich das elfköpfige Team um den Leipziger Dokumentarfilmer Enno Sei-fried (39) einen Ort im Ostharz ausgesucht. Sie wird im ehemaligen Kino- und Theatersaal der früheren Napola (Nationalpolitische Erziehungsanstalt) in Ballenstedt gezeigt. Nach der Premiere wird der Film in einigen Kinos im regulären Programm gezeigt. Das Bild zeigt ein verlassenes Hotel in Altenau (Foto: Vergessen im Harz)


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