Darf's was anderes oder auch ein bisschen mehr sein? Heute um 10.00 Uhr tritt der Rechts- und Verfassungsausschuss des Niedersächsischen Landtages zusammen, um sozusagen die Reform der Feiertagslandschaft mit dem Reformationstag anzugehen. Der Vorschlag Reformationstag (31. Oktober), den Hamburg und Schlewsig-Holstein schon beschlossen haben, sorgte für Politik- und Kirchen-Zwist

Die Grünen fordern statt eines neuen kirchlichen Feiertags zwei neue weltliche Feiertag. Vorschläge: Europatag (9. Mai) und Weltfrauentag (8. März). Die FDP will gar keinen weiteren gesetzlichen Feiertag. Und alle tun zu, als ginge es um Inhalte, während Umfragen doch darauf hindeuten, als gehe es den allermeisten Normalmenschen vor allem um einen freien Tag mehr. Was ja auch kein unlauteres Motiv ist.

Das letzte Wort hat in der kommenden Woche der Landtag. Kein Fraktionszwang soll dann gelten, kündigen CDU und SPD an. "Allein nach ihrem Gewissen" sollen die Abgeordneten abstimmen: Frei oder nicht frei ¬– oder wann frei – das ist die Frage...