Der Kreisverband Goslar des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) bittet für die Rehkitzrettung um Spenden. Wie mehrfach berichtet, arbeiten die Naturschützer mit Jägern und Landwirten zusammen, um die Tiere mit Infrarotkameras per Drohnenflug aufzustöbern. Die Stellen, an denen die Rehkitze liegen, werden dann markiert, damit der Mähschlepper um die Tiere herum fährt. Derzeit verfügt der Nabu-Kreisverband über eine eigene Drohne, die aus Mitteln der Bingo-Stiftung gekauft wurde. Zwei weitere stammen von Helfern.

„Die eine oder andere Drohne von Privatpersonen hilft in Notsituationen, das kann aber kein Dauerzustand werden“, sagt Nabu-Vorstandsmitglied Wolfgang Moldehn. Mit Spenden sollen weitere Drohnen gekauft werden, um die Rehkitzrettung fortsetzen zu können. Weitere Informationen gibt es beim Nabu in Goslar, Telefon (05321) 4693682.