Die Jury hat entschieden: Das Harzburger „Eselsohr“ geht an die Autorin Astrid Frank und ihr Buch „Unsichtbare Wunden“. Der Jugendliteraturpreis der Kurstadt, der alle zwei Jahre vergeben wird, wird in diesem Jahr zum 15. Mal verliehen.

Astrid Frank schreibt über das Thema Mobbing: Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt Anna von ihrem Vater ein Tagebuch geschenkt: "Für deine Geheimnisse", sagt er. Doch Anna hat keine – bis ihre beste Freundin sich von ihr abwendet und in der Schule eine verhängnisvolle Mobbingspirale einsetzt. 19 Monate später ist Anna tot ...

Die Autorin freut sich sehr über den Preis gerade für dieses Buch, sagt sie. Mobbing habe fatale Folgen und sei immer noch ein Tabu-Thema. "Es darf nicht unter den Teppich gekehrt werden."

Astrid Frank, Mutter von zwei Söhnen, veranstaltet auch Fortbildungen für Lehrer und bemüht sich aufzuklären. Mehr über das Buch gibt es auch im Internet.


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