Die seit Monaten andauernde Dürre hat die Böden tief austrocknen lassen. Für die Natur ist das eine schleichende Katastrophe. „Amphibien haben ein Riesenproblem“, sagt Simone Stolzenbach von der Nabu-Ortsgruppe Oberharz. Ihre Kinderstuben, die flachen Uferbereiche von Teichen und Tümpeln, sind vielerorts trockengefallen. Der nachtaktive Igel (Foto: Colourbox) findet kaum noch Nahrung, weil sich Nacktschnecken, Würmer und Laufkäfer verbuddelt und verkrochen haben. Und er leidet auch Durst. Können Gartenbesitzer helfen? Ja, sogar ohne großen Aufwand, weiß die Clausthalerin: In einer flachen Schale kann man Wasser anbieten, Igelfutter gibt es im Fachhandel. Notfalls tut’s auch Katzenfutter.


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