Jetzt ganz ruhig bleiben: Heute ist Freitag, der 13.

Genauer gesagt: Freitag, 13. Juli 2018.

Der Aberglaube um dieser Datum jedoch ist zumindest statistisch gesehen nicht gerechtfertigt, es passieren im Mittel nicht mehr, sondern eher weniger Unglücke als an jedem anderen Tag. So spricht rational eher alles dagegen, an diesem Datum Angst zu haben: Mehrere Untersuchungen (ADAC/Zürich Versicherung) zeigen, dass an diesen „schwarzen Freitagen“ eher weniger Unfälle geschehen – vielleicht, weil die Menschen doch vorsichtiger in den Tag gehen.

Dennoch fehlen in etlichen Hotels die 13. Etage und die Zimmernummer 13, auch manche Fluggesellschaften verzichten auf die Sitznummer 13. Was Mexikaner betrüben dürfte, denn für sie ist 13 eine Glückszahl.

Wie dem auch sei, die Sonne ist offenkundig nicht abergläubisch, macht sich auch an diesem Freitag wieder auf den Weg, sie geht um 5.15 Uhr auf und nach 16:16 Stunden um 21.32 Uhr wieder unter.

Was einem eher Angst machen sollte als das "Unglücksdatum" selbst, ist die wissenschaftliche Bezeichnung für die krankhafte Angst vor einem Freitag, der 13. Dabei nämlich kann man sich ohne weiteres die Zunge brechen: Paraskavedekatriaphobie.

Für alle, die gern schlaumeiern (und ich weiß, wovon ich rede...) hier die Erklärung. Allerdings sollte man das Zungenbrecher-Wort vorher mindestens 20 Mal fehlerfrei ausgesprochen haben. Laut Internetquellen stammt Paraskavedekatriaphobie aus dem "nachklassischen Griechisch" und setzt sich zusammen aus paraskeue = Freitag, deka-tria = dreizehn; phobos = Furcht.

All jenen, die dennoch mit einem unguten Gefühl in diesen Tag gehen, sei ein kleiner Trost gespendet: Es ist der letzte "Freitag, der 13." in diesem Jahr. Und bis zum nächsten "schwarzen Freitag" ist es ungewöhnlich lange hin: Freitag, 13. September 2019.

Das GZ-Team wünscht allen einen guten und glücklichen Freitag und Vorfreude auf ein schönes Wochenende!

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