Allmählich kommt für die drei Madsen-Brüder Johannes, Sebastian und Sascha sowie den Nicht-Bruder Niko Maurer das vierzigste Lebensjahr in Sicht, das erste Album „Madsen“ stammt aus dem Jahr 2005, und „Lichtjahre“ ist schon die siebte Studioplatte der sympathischen Recken aus dem Wendland.
Festhalten lässt sich zweierlei: Zum einen zeigt diese Truppe keine Spur von Abnutzungserscheinungen auf den neuen Liedern. Und zum zweiten kann man mit Mitte Dreißig (Texter und Frontmann Sebastian wird 37) ja auch ruhig mal zurückzuschauen in jene Lebensphase, in der alles noch unbeschwert war. „Sommerferien“ etwa ist so ein Stück, Festival-mitsingtauglich in jeder Sekunde. Und inhaltlich eine kleine Sehnsuchtsreise in die Zeit, als man noch nicht sich selbst und alles um einen herum optimieren musste, sondern die wichtigste Frage war, ob man nun ins Freibad oder zum Baggersee radelt.
Die Initialzündung für viele der neuen Songs war jedoch eine weniger angenehme: Sebastian Madsen sah sich vor drei Jahren plötzlich mit Panikattacken konfrontiert. Wie er damit umgeht und was sie für die neue Platte bedeutet, erzählte er beim Gespräch.


Mehr dazu »