Der 35-jährige Bad Harzburger, der vor drei Wochen tot aus dem Geiseltalsee bei Mücheln im Saalekreis (Sachsen-Anhalt) geborgen worden war, ist an einem Herzinfarkt gestorben. Das meldet jetzt Focus-Online und beruft sich dabei auf Monika Lehmann von der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd. Der genaue Todeszeitpunkt könne allerdings nicht bestimmt werden, da der Mann mehrere Tage tot im Wasser lag. Durch einen Arzt sei das Todesdatum auf den 19. August zwischen 7 und 18 Uhr festgelegt worden. Der als erfahrener Taucher geltende Mann war bei der Polizei als vermisst gemeldet worden, nachdem er nach dem Wochenende 18./19. August nicht wieder zur Arbeit erschienen war. Zunächst hatte niemand gewusst, wo sich der 35-jährige Bad Harzburger aufhielt, allerdings wurde die Suche bald auf den Geiseltalsee eingegrenzt. Er gilt bei Tauchern als interessanter und beliebter Trainingsort gilt. Dort hatte man den Mann dann nach zweitägiger Suche am Vormittag des 25. August in mehreren Metern Tiefe tot an einem Seil gefunden. Er hatte allein das Freitauchen, das sogenannte Apnoe-Tauchen ohne Sauerstoffgerät, trainiert und muss dabei einen Herzinfarkt erlitten haben