Sehr tief und dabei lotrecht bohren ist gar nicht einfach. Das mussten die Wissenschaftler feststellen, die vor 24 Jahren bei Windischeschenbach die die Hauptbohrung des Kontinentalen Tiefbohrprogramms der Bundesrepublik vorantrieben und es dann bei erreichter Tiefe von 9101 Metern beenden. Das Großforschungsprojekt unter der Regie des Niedersächsichen Landesamtes für Bodenforschung kostete damals über 500 Millionen DM. Das Bohrloch ist eines der tiefsten weltweit. Grundstück und Gebäude gehören heute der Stiftung Geo-Zentrum, die es als öffentliches Informations- und Bildungsstätte betreibt.