Zwei Verletzte hat am Donnerstag gegen 21.40 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A 7 zwischen den Anschlusstellen Seesen und Rhüden gefordert. Wie die Hildesheimer Polizei mitteilte, befuhr zu diesem Zeitpunkt ein 46-Jähriger mit seinem Sattelzug die A 7 in Richtung Kassel, als kurz hinter der Anschlussstelle Rhüden der linke Reifen der Antriebsachse platzte.
Die Reifendecke blieb auf der mittleren Spur liegen und war für nachfolgende Fahrer kaum zu erkennen. Insgesamt neun Pkw fuhren dann gegen oder über die Reifendecke. Acht Fahrzeugführern gelang es, anschließend auf dem Pannenstreifen anzuhalten.
Ein 21-jähriger Autofahrer aus Heidelberg geriet jedoch nach der Kollision mit der Reifendecke ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte auf dem Standstreifen gegen einen dort stehenden Personenwagen. Darin saß ein 27-jähriger Bad Lauterberger, der leicht verletzt wurde. Der Heidelberger wurde mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht.
Den Gesamtschaden der insgesamt zehn beteiligten Fahrzeuge gibt die Polizei mit rund 50.000 Euro an. Die A 7 war zwischen Rhüden und Seesen für rund vier Stunden voll gesperrt. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Seesen und Rhüden, die Firma Via Niedersachsen und eine Reinigungsfirma im Einsatz, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen und auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile wegzuräumen. red