Während in manchen Städten Deutschlands aus Kostengründen nach 23 Uhr die Straßenlaternen ausgeschaltet werden, brennen sie in der Stadt Braunlage die ganze Nacht. Kein Wunder, die Kommune lebt vom Tourismus, und die Urlauber sollen auch zu späten Zeiten ohne Probleme in ihre Unterkunft kommen. Dennoch will die Stadt bei der Beleuchtung Geld sparen, ein Lichtkataster soll es möglich machen. Unterstützt wird die Kommune dabei aus dem sogenannten Leader-Programm der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raums. Aus diesem Grund hat die Stadt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz, der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld und des Lichtplanungsbüros Volz aus Ehningen bei Böblingen in den vergangenen Monaten die Straßenbeleuchtung in allen Ortsteilen erfasst. Außerdem sei bereits eine Grobplanung für einen schrittweisen Austausch der Straßenlaternen unter energetischen, ökologischen und ästhetischen Gesichtspunkten entwickelt worden, teilt Bauamtsleiter Thomas Reiß mit. Diese Ergebnisse sollen am Dienstag, 20. November, um 15 Uhr im Rathaus präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.


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