Schaurig ist’s, übers Moor zu gehn, heißt es in der Ballade „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff. Schaurig war es jetzt aber auch für Frank Oesterhelweg, über die Feldmark an der Oker zu gehn. Der Landtagsabgeordnete aus Werlaburgdorf ist dem zarten Knabenalter zwar bereits entwachsen – aber zartbesaitet, wenn es um die Natur vor seiner Haustür geht, ist er trotzdem. Und zu seinem Schrecken hat der CDU-Mann jetzt bei einer Vereins-Tour mehrere abgeholzte Weiden und Erlen entdeckt. An der Westseite der Oker, die beidseitig gesäumt ist von Baumbewuchs, sei gar „ein kompletter Kahlschlag vorgenommen worden“, regt sich Oesterhelweg in einem Schreiben an die GZ auf. Aus seiner Sicht eine „Hau-Ruck-Maßnahme“, für die er "nicht das geringste Verständnis" habe... 


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