Eine wütende Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg über abgeholzte Bäume an der Oker (die GZ berichtete) zieht weitere Kreise: Jetzt sieht sich der zuständige Unterhaltungsverband Oker, der vom Landkreis Wolfenbüttel beaufsichtigt wird, „ungerecht öffentlich diffamiert“, wie Verbandsvorsteher Dr. Hubertus Köhler in einem „Offenen Brief an Frank Oesterhelweg“ schreibt. Köhler ist sauer auf Oesterhelweg, der seinerzeit von „Aktionismus“, „Kahlschlag“ und „Hau-Ruck-Maßnahme“ gesprochen hatte. „Von einem exponierten Politiker mit der Funktion eines Landtagsvizepräsidenten muss man erwarten können, dass er nicht kurzfristig emotional ohne Nachfrage bei den angegriffenen Beteiligten reagiert“, so Köhler. Doch Oesterhelweg war mit seiner Kritik nicht allein, auch der Landkreis hatte den Unterhaltungsverband eingewiesen, die Arbeiten künftig mit "mehr Augenmaß" durchzuführen - sie seien "nicht sachgemäß" erldigt worden, hatte Landkreissprecher Andree Wilhelm mitgeteilt.


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