Zu gleich zwei Unfällen kam es in der Nacht auf der A 7 bei Salzgitter. Wie die Polizei berichtet, gab es dabei einen Schwerverletzten, zwei Leichtverletzte und sehr hohe Sachschäden. 

Laut dem Polizeibericht hielt gegen 3 Uhr ein 57-jähriger Fahrer mit seinem mit Milch-Tetrapacks beladenen Lkw kurz hinter dem Salzgitterdreieck in Fahrtrichtung Norden auf dem Pannenstreifen, ohne eine Panne zu haben. Der 48-jährige Fahrer eines Lkw aus Ratzeburg prallte mit seinem Fahrzeug seitlich in den Auflieger des haltenden Sattelzuges und riss ihn auf. Ein Teil der Ladung und Trümmerteile verteilten sich auf der Fahrbahn. Verletzt wurde bei der Kollision niemand. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 120.000 Euro.

Nur wenige Minuten später fuhr ein 45-jähriger aus Kassel mit einem Sprinter auf die Unfallstelle zu und bremste sein Fahrzeug aufgrund der Trümmerteile auf der Fahrbahn massiv ab. Der 18-Jährige Fahrer eines weiterten Sprinters, der dahinter unterwegs war, schaffte es nicht mehr rechtzeitig anzuhalten und fuhr auf das Fahrzeug vor ihm auf. Dabei wurden der 18-Jährige schwer und sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Auch der 45-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Alle drei Personen wurden in Hildesheimer Krankenhäuser gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden von insgesamt 20.000 Euro.

Die Fahrbahn in Richtung Norden musste bis  etwa 8.30 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde am Salzgitterdreieck auf die A39 abgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau bis sieben Kilometern Länge. Außer der Polizei waren zwei Rettungswagen an der Unfallstelle eingesetzt. Die Autobahnmeisterei sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. (Foto: Polizei)