Neben dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) beklagen nun auch die Grünen im Oberharz die Förderung des Landes nach dem „Gießkannen-Prinzip“. Und auch der Bund der Steuerzahler ist gegen diese Art der Landesunterstützung. Leidtragender könnte die Harzer Grundstücksentwicklungsgesellschaft (Hage) sein, die am Oderberg bei St. Andreasberg 62 Millionen Euro in einen Hotelkomplex mit 192 Zimmern, mehreren Restaurants, einem Theater, Baum- und Ferienhäusern sowie einem großen Spa-Bereich investieren will. Diese Förder-Diskussion kommt für das Unternehmen zur Unzeit. Im Januar will Hannover entscheiden, ob und wie viel finanzielle Unterstützung die Hage für die Zukunftsnutzung der seit Jahren leer stehenden ehemaligen Rehberg-Klinik erhält und ob das Land eine Bürgschaft für das Projekt gibt. Bürgermeister Stefan Grote geht davon aus, dass sich die Landesregierung nicht von dieser Diskussion beeindrucken lässt. Er ist wie Wirtschaftsminister Bernd Althusmann verhalten optimistisch.


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