Eine generationsübergreifende Lesung „Kirschendiebe: oder als der Krieg vorbei war“ mit Anke Bär findet am Sonntag, 17. Februar, ab 15 Uhr im Kuhstall des Städtischen Museums Schloss Salder in Salzgitter statt.

Womit haben Kinder früher gespielt? Wie wurde Weihnachten gefeiert und wie sah der Schulalltag damals aus? Mit der Geschichte der 11-jährigen Lotte im Ohr und Bildern von Gegenständen aus der Nachkriegszeit vor Augen können sich die Besucher zum Ausklang der derzeitigen Sonderausstellung „Ungetrübte Kindheit“ auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und zurück in ihre Kindheit bzw. in die ihrer Eltern und Großeltern begeben.

Lotte wohnt in einem Forsthaus, obwohl ihr Vater kein Förster ist. Grund dafür ist der Krieg, der ihrem Vetter Knut den Vater genommen hat und Lehrer Fettig ein Auge. Seit Frau Greßmann im Forsthaus das Sagen hat, ist vieles verboten – Kirschenpflücken zum Beispiel. Doch Lotte lässt sich nicht unterkriegen. Wer Kirschen haben will, muss sie eben klauen! Lottes Geschichte ist ein Dreiklang aus Gehörtem, selbst Erfahrenem und Erfundenem. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung ist für die Besucher kostenfrei und richtet sich an Kinder ab dem Alter von 10 Jahren, an Eltern, Großeltern und alle interessierten Erwachsenen. Weitere Informationen gibt es beim städtischen Museum Schloss Salder unter (05341) 839-4619 oder beim Literaturbüro des Fachdienstes Kultur der Stadt Salzgitter unter (05341) 839-3752. (Foto: Eigentum der Autorin)