Verstöße gegen das Tabaksteuergesetz, arbeitsrechtliche Verstöße, sicherheitsrelevante Bedenken und sogar eine Festnahme – Das ist die reiche Bilanz von Kontrollen in Shisha-Bars, die die Polizei am Samstag ab 21.30 Uhr in Wolfenbüttel durchführte.

Wie es im Pressebericht der Polizei heißt, wurden in Zusammenarbeit mit dem Bürgeramt der Stadt Wolfenbüttel, dem Gewerbeaussichtsamt, dem Zoll, dem Landkreis Wolfenbüttel und der Feuerwehr Wolfenbüttel insgesamt vier Shisha Bars kontrolliert. Von den 130 Personen, die überprüft wurden, wurden 16 Jugendliche an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen einen 29-jährigen Mann bestand ein Haftbefehl. Er wurde vorläufig festgenommen. Außerdem erwischte die Polizei zwei Arbeitnehmer, die vom Arbeitgeber nicht ordnungsgemäß angemeldet waren. Auch etwa 36 Kilogramm Tabak konnten wegen des Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetz sichergestellt werden. Außerdem fanden die Polizisten baurechtliche  bzw. sicherheitsrelevante Mängel, wie zum Beispiel fehlende oder mangelhafte Feuerlöscher oder mangelhafte Kennzeichnung von Fluchtwegen. Die Polizei leitete verschiedene Strafverfahren und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, weitere Ermittlungen sollen noch erfolgen.

Wie die Polizei weiter berichtet, hätten Kontrollen in anderen Städten gezeigt, dass die Shisha Bars überwiegend von Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen besucht werden. Oftmals stelle sich dabei heraus, dass Kinder und Jugendliche verbotenerweise Tabak konsumieren. Auch arbeitsrechtliche Verstöße und Verstöße gegen das Tabaksteuergesetz seien keine Seltenheit. Schließlich kam es laut Polizei im vergangenen Jahr im gesamten Bundesgebiet vermehrt zu Einsätzen wegen Kohlenmonoxidvergiftungen.