Erst zum zwölften Mal seit 1994 hat die Stadt Hornburg eine ihrer höchsten Auszeichnungen vergeben: die Verdienstmedaille. Für sein Lebenswerk wurde Fritz Sengpiel geehrt. Generationen von Schülern hat er bis 1997 als Hornburger Grundschulleiter geprägt. Wie kann man Fritz Sengpiel beschreiben? Vielleicht so: Aufmerksam, klug, geschichtsinteressiert und immer in Bewegung – seit Jahrzehnten widmet der 86-Jährige, der immer noch mit seinem Rennrad durch die Gassen der Hopfenstadt radelt, seine Freizeit so intensiv dem Wohl Hornburgs wie nur wenige vor ihm. Kaum zu glauben, was Fritz Sengpiel in seiner Heimatstadt alles angestoßen hat – da braucht selbst ein Schnellsprecher wie Gemeindebürgermeister Andreas Memmert lange, bis er überhaupt nur die wichtigsten Verdienste von Fritz Sengpiel in seiner Laudatio aufgezählt hat. Vor allem hat Sengpiel dafür gesorgt, dass die Erinnerung an den in Hornburg geborenen Papst Clemens II. heute noch lebendig ist.


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