Die Jagdsteuer ist die einzige Steuer, die vom Landkreis Wolfenbüttel erhoben wird. Rund 43.000 Euro hat der Landkreis damit bislang pro Jahr eingenommen. Doch das dürfte bald Geschichte sein. Denn die jahrzehntealte Abgabe ist ins Visier der Politik geraten. Geht es aber nach einem Antrag der Wolfenbütteler CDU-Fraktion, soll die Jagdsteuer bei der nächsten Kreistagssitzung am 4. März abgeschafft werden. Pünktlich vor dem Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April 2019 würde die Abschaffung damit bereits in Kraft treten. „Ich finde das sehr gut“, zweifelt Kreisjägermeister Alfred Wesche aus Gielde nicht daran, dass es so kommen wird. „Wir entsorgen Wild bei Verkehrsunfällen, wir machen eine Menge ehrenamtlicher Tätigkeiten“, bekräftigt Wesche – Dienstleistungen, die sonst der Landkreis übernehmen müsste, meint er. Ebenso wie Antragsteller Uwe Lagosky von der CDU, Vorsitzender der Kreistagsfraktion, beurteilt Wesche die Jagdsteuer als nicht zeitgemäß. Den Finanzausschuss hat der entsprechende CDU-Antrag bereits mit nur einer Nein-Stimme, die von den Grünen kam, passiert.


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