Wegen versuchter Tötung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen einen Vollstreckungsbeamten, Beleidigung und Sachbeschädigung muss der zur Tatzeit 24-jährige Langelsheimer eine Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten antreten. Mit diesem Urteil endete gestern der sogenannte „Messerstecher-Prozess“ am Braunschweiger Landgericht.
Der Verurteilte hatte vor einem Jahr einen jungen Mann in Bad Harzburg mit einem Messerstich in den Hals lebensgefährlich verletzt. Seine zur Tatzeit 17-jährige Begleiterin wurde wegen Anstiftung zu einer gefährlichen Körperverletzung nach dem Jugendstrafrecht für schuldig befunden. Ihre zu diesem Zeitpunkt nicht näher zu bemessene Bewährungsstrafe ist auf eine Bewährungszeit von zwei Jahren angelegt. Sie muss zudem 100 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.