Ja, wie war das denn nun damals, in biblischen Zeiten, am Jordan, in Jericho oder Jerusalem? In der Passionszeit lädt die evangelische Kirchengemeinde St. Romanus zu Einkehr und Besinnung – und beschreitet dabei neuen Wege.
„Wir wollten mal was Neues ausprobieren“, erklärte Diakonin Heidi Hein, der neben Pfarrerin Johanna Bernstengel die Organisation und Leitung obliegt, bei der ersten Lesung am Mittwochnachmittag. Und genau da findet sich das Novum und der Clou: „Wir werden in einer besinnlichen Stunde nur aus der Bibel vorlesen. Es wird keine Auslegung der Bibeltexte erfolgen, wie es in herkömmlichen Andachten zur Passionszeit der Fall ist“, erklärte Hein. Viel mehr gehe es darum, jene biblischen Geschichten, die oftmals nur schemenhaft in der Erinnerung der Gläubigen sind, neu wahrzunehmen.


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