Bei dem 51-Jährigen, der in der Nacht Polizei und Rettungsdienste in Oker in Atem gehalten hat, wurden keine scharfen Schusswaffen gefunden. Das teilt die Polizei jetzt mit. Demnach seien in der Wohnung des Mannes in der Siedlerstraße auch keine explosiven Sprengmittel gefunden worden.

Nachdem die Wohnung am frühen Morgen durchsucht wurde, fand die Polizei einen Schussapparat, eine Vielzahl von Messern, zwei Beile sowie mehrere selbstgebaute Attrappen von sogenannten USBV (Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtungen), die laut dem Bericht allerdings täuschend echt aussahen.

Die angebliche größere Menge brennbarer Flüssigkeit, die anzuzünden der Mann in der Nacht angekündigt hatte, hatte er laut Polizei offenbar erfunden. Derzeit dauert die strafrechtliche Aufarbeitung des Vorfalls an. Der 51-Jährige, der bei dem Einsatz in der Nacht leicht verletzt wurde, befinde sich aufgrund seines Verhaltens derzeit zur Behandlung in einer psychiatrischen Einrichtung.