Was nützt das beste Gerät, wenn es niemand anwenden möchte? Nichts! „Keine Angst vor dem Umgang mit dem Defibrillator!“ Dieser auffordernden Einladung des DRK-Ortsvereins folgte ein lehrreicher Abend. Tatsächlich hängen an zwei Orten der Samtgemeinde Defibrillatoren, einer frei zugänglich am Rathaus und einer im Erdgeschoss-Flur der Kurt-Klay-Grundschule. Eine gute Quote, für so eine kleine Gemeinde, bemerkte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Axel Müller, der den Kurs am Dienstagabend leitete.
Aber nur damit, dass das elektronische Gerät dort hängt und regelmäßig von DRK-Mitgliedern gewartet wird, hilft es noch niemandem. „Die Berührungsängste für die Anwendung liegen tatsächlich hoch“, betonte Müller. Doch das sei unbegründet, denn wahrhaft kinderleicht sei die Bedienung: Wischtuch, Schere, Einmal-Rasierer, Schutzhandschuhe und Beatmungstuch sind in der zugehörenden Tasche bei jedem Defibrillatoren-Modell zu finden. Die Pads verfügen über eine Zeichnung, wo sie auf dem Brustkorb aufgeklebt werden müssen und – der Clou – das Gerät spricht mit dem Anwender.


Mehr dazu »