Endlich einmal musste die Polizei keine verheerende Bilanz ziehen, nachdem am Dienstagfrüh Beamte der Polizeiinspektion Hildesheim mit Unterstützung von Kollegen der Zentralen Polizeidirektion sowie der Polizeiinspektion Goslar auf der A7 Alkoholkontrollen bei Lkw-Fahrern vornahmen. Dazu wurden Kontrollstellen im Bereich der Tank- und Rastanlagen Hildesheimer Börde Ost und West, Harz Ost und Harz West sowie der Autohöfe Hildesheim, Bockenem und Rhüden eingerichtet.

In jüngerer Vergangenheit wurden auf der A 7 mehrere präventive Alkoholkontrollen gestartet worden, die zum Teil erschreckende Ergebnisse brachten. In diesem Fall jedoch wurden bei 295 kontrollierten Lkw-Fahrern lediglich in fünf Fällen ein laut Polizei "leichte Beeinflussung festgestellt, welche jedoch jeweils unterhalb der 0,5 Promille-Grenze lag". Es handelte sich um 175 Fahrer aus dem Bundesgebiet, 107 Fahrer aus EU-Ländern sowie 13 Fahrer aus sogenannten Drittstaaten.

Ein Grund für das Ergebnis könnte nach Einschätzung der Polizei darin liegen, dass sich die regelmäßigen präventiven Kontrollen unter den Lkw-Fahrern herumgesprochen haben. Nach Aussage des Einsatzleiters der Autobahnpolizei Hildesheim waren die Rastanlagen und Autohöfe über das Pfingstwochenende allerdings auch wesentlich weniger frequentiert, als an anderen Wochenenden.