Der Start ist eher schleppend. „Ich denke, das muss sich erst einmal rumsprechen“, sagt André Herff. Der Allgemeinmediziner bietet für seine Patienten seit Anfang des Monats Videosprechstunden an, und „zwei, drei Leute haben sie schon genutzt.“ Herff sieht bei diesem neuen Angebot die Vorteile vor allem bei seinen Patienten.
„Sie sparen sich bei der Videosprechstunde die Anfahrt und müssen nicht viel Zeit im Wartezimmer verbringen“, erklärt der Hausarzt. Gerade Patienten, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt seien, müssten so für die Verlaufskontrolle nicht unbedingt in die Praxis kommen.
Einsatzfelder seien beispielsweise zudem die Kontrollen von Operationswunden, Hautkrankheiten und offenen Wunden. Der Patient müsse dann mit der Kamera auf den Bereich halten, der betroffen ist. Und Hausarzt Herff beurteilt von der Praxis aus, wie weiter vorgegangen wird.


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